|
|
Gegenseitiger Respekt, Akzeptanz, Toleranz, Achtung und Wertschätzung individueller Fähigkeiten und Entwicklungsmöglichkeiten sind
wesentliche Grundsätze unserer Arbeit.
Wir wollen eine Schulatmosphäre schaffen, die dem individuellen Lernen unserer Schüler dient, die Kooperation mit den Eltern und den
Partnern der Schule sowie die kollegiale Zusammenarbeit ermöglicht.
Die Schule ist für unsere Schüler nicht nur Ort des Lernens, sondern auch ein wichtiger Lebensraum. Wir bieten den Schülern
individuelle Bildung und Erziehung zur Entfaltung ihrer jeweiligen Entwicklungsmöglichkeiten.
Unsere Grundsätze
Die Franz-Marc-Schule ...
- ist eine kreative Schule
- Der Name unserer Schule ist uns Verpflichtung, wir beteiligen uns an kreativen Projekten (z. B. von brücke 2000 e. V.) und
Ausstellungen, wir geben jährlich einen Kunstkalender heraus, wir spielen Theater und machen gerne Musik, ...
- ist eine kommunikative Schule
- Die Sprachförderung aller Schüler ist ein zentraler Lernbereich, unsere nichtsprechenden oder schwer verständlich sprechenden
Schüler fördern wir mit verschiedenen Methoden der Unterstützen Kommunikation, gute interne und externe Kommunikation ist eine wesentliche Voraussetzung für unsere Arbeit, die
Kommunikation mit den Eltern ist uns besonders wichtig, ...
- ist eine bewegte Schule
- Viel Sport, regelmäßiges Schwimmen, mehrere große Sportveranstaltungen jedes Jahr gehören zu unserem Programm, auch Bewegung
im Unterricht ist wichtig, bei der Schulentwicklung bleiben wir „beweglich“ im Sinne eines „Lernenden Systems“, ...
- ist eine Teamschule
- Wir tragen gemeinsam Verantwortung für unsere Schule, wir arbeiten in Klassen- und Stufenteams, …
- ist eine Netzwerkschule
- Wir pflegen viele Partnerschaften, wir nutzen den kollegialen Austausch mit anderen Schulen und Einrichtungen, wir planen gerne
gemeinsame Projekte, ...
- bietet individuelles Lernen für Alle
- Jeder Schüler ist willkommen, wir diagnostizieren die Lernausgangslage und entwickeln individuelle Lernwege, jeder soll die
Lernmöglichkeiten und die Unterstützung erhalten, die er benötigt, …
- blickt über den Tellerrand
- Wir beteiligen uns an Comeniusprojekten mit europäischen Partnerschulen, wir interessieren uns für Entwicklungen auch
außerhalb unserer Schule, ...
- ist auf dem Weg zur inklusiven Schule
- Die UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen ist für uns Auftrag und Herausforderung, wir haben einen
Antrag an den Schulträger zur Umwandlung in eine inklusive Schule gestellt, …
Zur Zeit besuchen ca. 160 Schüler/innen im Alter von 6 bis 21 Jahren unsere Schule. Sie wohnen in Düsseldorf in den nördlichen und
westlichen Stadtteilen. Die meisten leben in ihren Familien, einige in Heimen. Zur Schule kommen sie mit dem Schulbus, wenige fahren selbständig mit öffentlichen Verkehrsmitteln.
Die Schule ist eine Ganztagsschule. Der Unterricht dauert von 8.00 Uhr bis 15.00 Uhr - freitags bis 12.00 Uhr.
Die Schüler/innen werden von ca. 35 Sonderschullehrer/innen und Fachlehrer/innen unterrichtet. Ihre Arbeit wird unterstützt von
Pflegekräften und weiteren Mitarbeiterinnen.
In einer Klasse werden ca. 10 - 12 Schüler/innen gefördert. Es gibt keine Jahrgangsklassen, sondern Stufen: Vorstufe, Unterstufe,
Mittelstufe, Oberstufe und Berufspraxisstufe. Die Berufspraxisstufe dient auch - als eine Art Berufschule - zur Vorbereitung auf die Arbeitswelt.
Neben den Klassenräumen mit Gruppenräumen stehen Schwimmbad, Turnhalle, Psychomotorikraum, Lehrküche, Werkräume für Holz, Ton, Papier
und Textil sowie Fachräume für Musik und Computerunterricht für die Förderung zur Verfügung.
Bei besonderem Bedarf kann für die Schüler/innen in der Schule Sprachtherapie, Ergotherapie und Krankengymnastik angeboten werden.
Unsere Schule besuchen Schüler/innen mit unterschiedlichen Lernvoraussetzungen und -möglichkeiten.
Sie lernen oft langsamer und vorwiegend in konkreten Situationen. Manche benötigen noch basale Förderung z. B. bei der alltäglichen
Selbstversorgung. Einige können (noch) nicht sprechen, andere haben bereits ein hohes Maß an Selbständigkeit erreicht, fahren selbständig mit öffentlichen Verkehrsmitteln und erwerben
Grundkenntnisse in den Kulturtechniken Lesen, Schreiben und Rechnen.
Einige Schüler/innen sind schwerstbehindert, weil z. B. neben der geistigen Behinderung noch eine weitere Beeinträchtigung vorliegt.
Manche der Schüler zeigen autistische Verhaltensweisen.
Und sie haben, wie andere Kinder und Jugendliche auch alle ihre Hobbies, wie Musik, Sport, Computer, Disco, Radfahren u. ä..
Ziele und Inhalte des Unterrichts orientieren sich immer an den individuellen Lernvoraussetzungen der Schüler/innen.
Der Unterricht ist daher handlungsorientiert, konkret, praktisch und bezieht sich auf die individuellen Bedürfnisse, Erfahrungen und
Lebensrealitäten der Schüler/innen.
Die Angebotspalette ist sehr vielfältig. Schwerpunkte sind: basale Förderung, Kommunikationsförderung, Vermittlung sozialer
Kompetenzen, Psychomotorik, Sport, Schwimmen, Musik, ästhetische Erziehung, Freizeiterziehung, Religion, Lebenspraktischer Unterricht, Menge und Zahl, Lesen/Schreiben, Sachkunde, Werken,
räumliche Orientierung, Vorbereitung auf die Arbeitswelt ... Für unsere Schüler/innen ist die Schule nicht nur Ort des Unterrichts, sondern auch ein wichtiger Lebensraum. Hier verbringen sie
viel Zeit, hier treffen sie ihre Freunde, hier lernen sie auch ihre Freizeit zu gestalten.
|