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Franz-Marc-Schule
Städtische Förderschule, Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung
Lohbachweg 18 - 40625 Düsseldorf

Unsere Fahrt nach Oldham/Großbritannien

Sonntag, 8. November 2009

Endlich! Wir reisen nach England und werden dort 10 Tage bleiben. Wir sind sehr gespannt darauf, was wir erleben werden. Am Sonntag trafen wir uns um 12.00 Uhr im Terminal A im Flughafen Düsseldorf. Viele von uns waren noch nie geflogen, so war es für uns und auch für viele Eltern sehr aufregend. Eltern und Erzieher winkten uns noch nach, und dann gingen wir durch die Kontrolle.

Auf das Einsteigen ins Flugzeug mussten wir etwas warten, weil zuerst noch ein Reifen ausgewechselt werden musste. Dann war es so weit. Wir wurden mit einem Bus zu unserem Flugzeug gefahren. Es war nicht groß. Wir wurden von der Stewardess begrüßt und konnten dann unsere Plätze suchen. Einige von uns hatten etwas Angst, alle waren aber ganz tapfer. Ein guter Start! Wir konnten die Straßen und Häuser von oben sehen, und dann flogen wir über den Wolken. Toll! Einige von uns konnten das Meer sehen, und dann erreichten wir England. Die Landung in Manchester hat gut geklappt und alle haben ihre Koffer wiederbekommen.



Wir wurden am Flughafen abgeholt: Die Schule in Oldham hat zwei eigene Busse, und die Lehrer Mr. Hollinson und Mr. Southerington brachten uns in die Jugendherberge in Manchester.

In der Jugendherberge bekamen wir Chipkarten für unsere Zimmer, die Betten waren schon bezogen, und dann konnten wir zu Abend essen. Wow, es gab ein sehr reichhaltiges Buffet, mit Würstchen und Rindfleisch und Reis und Bratkartoffeln. Das Essen in der Jugendherberge scheint ganz gut zu sein.

Und dann? Dann brachten uns Mr. Hollinson und Mr. Southerington in die Stadt zur „Lowry“. Das ist ein modernes Theaterhaus. Wir sahen dort eine sehr beeindruckende Tanzshow. Verschiedene Gruppen mit Kindern und Jugendlichen zeigten dort Tanzstücke. Hey, wir kannten einige von den Tänzern! Leon und Lauren konnten wir auf der Bühne erleben, in einem Stück, dass Ms. Jipson mit ihnen entwickelt hatte. Leon und Lauren sind Schüler der New-Bridge-School und machen in unserem Comenius-Projekt mit, und Ms. Jipson ist zusammen mit Frau Hanke unsere Tanzlehrerin im Comenius-Projekt. Wir haben sie in der Pause getroffen und uns sehr gefreut, sie zu sehen! Morgen werden wir alle Schüler in der Schule treffen und gemeinsam tanzen.


Montag, 9. November 2009

Wecken um 7.00 Uhr. Die erste Nacht in England liegt hinter uns. Hier ist eine andere Uhrzeit, und schon sind wir etwas durcheinander gekommen: Frau Lamche hat Angelique und Kimberly um 7.00 Uhr geweckt, aber auf ihrer Uhr war noch die deutsche Zeit eingestellt, und in Wirklichkeit war es erst 6 Uhr! Als sie zum Frühstücksraum kamen, war dieser noch geschlossen, und erst da merkten sie ihren Fehler – eine Stunde zu früh aufgestanden, na ja, so hatten sie ein bißchen mehr Zeit zum Frühstücken...

Um 8.15 wurden wir wieder von Mr. Hollinson und Mr. Southerington mit den beiden Bussen abgeholt. Unser erster Tag in der New-Bridge-School! Die ganze Schule erwartete uns im Schultheater – mit deutschen und englischen Fahnen und den Nationalhymnen. Eine tolle Begrüßung! Wir stellten uns alle auf englisch vor und sahen dann zusammen Fotos vom Besuch der Engländer bei uns in Deutschland. Und wir trafen alle englischen Comenius-Schüler wieder: Ryan, Reece, Leon, Matthew, Shebaz, Katie, Francesca, beide Lauren, Corrine and Keeley. Nur Josh war nicht da, er ist leider krank.

Und dann schauten wir uns die Schule an. In allen Fluren hängen schöne Plakate und Bilder, direkt am Eingang hing ein riesiges Plakat mit Bildern aus Düsseldorf. Einige Plakate weisen darauf hin, dass wir auf der linken Seite gehen sollen (so wie auch die Autos auf der linken Seite fahren, anders als in Deutschland). In der Schule sind auch Schüler, die mit einem Rollstuhl fahren. Wir sahen das Schwimmbad, das ungefähr so groß wie unseres ist, den Computerraum und Räume für den Werkunterricht. Es gibt noch ein kleines Therapieschwimmbad, das ganz warmes Wasser hat und in dem Musik und schönes Licht waren. Wir waren im Musikraum, in dem viele Instrumente und Computer waren. Es gibt dazu noch ein richtiges Musikstudio mit einem großen Mischpult mit sehr vielen Knöpfen. Außerdem gibt es noch ein Tanzstudio, in dem Ms. Jipson unterrichtet.

Unser Tanztraining wird jeden Tag im Theater stattfinden, dort gibt es einen Holzboden und eine gute Musikanlage und zwei riesige Leinwände.

Nach dem Rundgang durch die Schule frühstückten wir zusammen im Theater, es gab Pancakes (kleine Pfannkuchen), auf die wir uns Marmelade oder Nutella schmieren konnten (Butter gab es nicht) und sehr leckere Brownies, dass sind kleine Schokoladenkuchen und Kakao und Saft zu trinken.



Eine kurze Pause auf dem Schulhof - und dann fing das Tanztraining mit Miss Jipson und Miss Powsey und Frau Hanke an. Zum Aufwärmen machte Ms. Jipson mit uns ein paar Übungen, die wir schon aus Düsseldorf kannten. Und dann gab es neue Aufgaben: Sucht euch einen Partner und lauft so schnell ihr könnt zusammen bis zu Miss Powsy. Bewegt Euch zusammen in die andere Richtung mit „fancy foodwork“, mit lustigen Beinbewegungen. Bewegt Eure Arme. Puhh, das macht Spaß und ist anstrengend. Es ist toll, wieder zusammen mit allen zu tanzen. Heute nur ganz kurz, weil es schon Mittagessen gibt: It´s Dinnertime. Wir essen in der Turnhalle! Jeden Mittag werden dort Tische aufgestellt und dann essen alle dort zu Mittag. Jeder Schüler bekommt eine Karte mit einem Foto von dem Mittagessen, das er ausgesucht hat und gibt diese Karte bei der Essensausgabe ab.

Wir sehen jetzt alle Schüler, die jüngeren Schüler tragen alle die gleichen dunkelblauen Pullover  und hellblaue T-Shirts. Das ist die Schuluniform der New-Bridge-School. Die Schüler, die so alt sind wie bei uns in der Ober- und Berufspraxisstufe tragen keine Schuluniform, sie tragen verschiedene Sachen.

Wir Comenius-Schüler haben auch alle die gleichen lila T-Shirts an, die ihr ja schon in Düsseldorf gesehen habt. Sie tragen die Aufschrift „Move it“! New Bridge School & Franz-Marc Schule Oldham & Düsseldorf 2009. Alle können sehen, dass wir ein Projekt zusammen machen!

Am Nachmittag machten wir eine Sightseeing-Tour in Manchester. Wir gingen schön dick angezogen zu Fuß von der Jugendherberge los, bei Kälte und strahlendem Sonnenschein. Die Jugendherberge (Youthhostel) liegt sehr schön an einem Kanal. Direkt daneben ist ein tiefes Loch, in das das Wasser aus dem Kanal als Wasserfall fließen kann, damit es im Kanal kein Hochwasser gibt. Auf dem Kanal sahen wir alte Hausboote, Marcel sprach mit den Gänsen auf dem Kanal. Viele alte Brücken gehen über den Kanal.

Vorbei am sehr großen Technikmuseum spazierten wir weiter. Vor uns lag ein sehr sehr hohes Hochhaus in dem das Hilton-Hotel ist. Die anderen Häuser in Manchester sind nicht so hoch. Fast alle Häuser haben rote Wände aus Backstein.

Wir gingen bis zum Rathaus, das sehr groß ist und von außen wie eine Kirche aussieht. Dort wurde gerade die Weihnachtsdekoration angebracht. Wir machten alle viele Fotos und dann liefen wir weiter durch die Fußgängerzone zum Riesenrad „Big Wheel“. Es war jetzt schon dunkel, und das Riesenrad leuchtete weiß angestrahlt über uns. Obwohl wir so gut angezogen waren, mussten wir uns etwas aufwärmen. In einem Restaurant in einem sehr schönen und sehr alten Fachwerkhaus tranken wir Cola und Hot Chocolate (Kakao). Und dann fuhren wir zurück mit dem Bus, in dem man umsonst in Manchester herumfahren kann. Jetzt war es auch noch nebelig!


Wir hatten Hunger und freuten uns auf das Lunch-Buffet!

Abends besuchte uns Mr. Furber, der eigentlich das Comenius-Projekt mit uns machen wollte, aber jetzt nicht mehr an der Old Bridge School arbeitet. Er war der Deutschlehrer in der Schule und spricht selber sehr gut Deutsch. Er wird unsere Vorstellung am Freitag besuchen.

So, am Dienstag werden wir den ganzen Vormittag für diese Vorstellung trainieren.


Dienstag, 10. November 2009

Proben!

Heute werden unsere harten Proben mit Shopping belohnt! Cool.

Money, money, money makes us funny ... los geht’s zum Arndale-Shopping-Centre. In kleinen Gruppen erkunden wir das riesige Einkaufszentrum. Einige von uns gehen sogar ohne Begleitung eines Lehrers los, das ist very exciting und macht Spaß!

Die Boys finden einen „One-Pounds-Shop“. Dort kaufen sie viele Kleinigkeiten. Wir finden Mitbringsel für unsere Eltern und Geschwister. Die Girls shoppen natürlich auch Klamotten.

Kimberly ist happy, denn sie wird sogar Haarmodel und bekommt mit dem Lockenstab die Haare aufgedreht, so dass sie danach aussieht wie ein Engel.

Das Shopping macht uns allen eine Menge Spaß. Das war bestimmt nicht unser letzter Besuch im Shopping-Center. Auf dem Rückweg kaufen wir noch Postkarten, die wir abends schreiben wollen. Zurück im Hostal geht es aufregend weiter:

What a day ... Pünktlich zum Abendessen fährt ein Reisebus vor:

Aufregung im Youth Hostel!!!

Der Bus ist voller Mädchen!! Very beautiful young ladys!

Sie kommen aus Norwegen und haben fast alle langes blondes Haar, das gefällt den Jungs besonders gut.

Und das allerbeste ist: sie wohnen alle auf unserem Flur! How lucky we are!

Es wird laut und spannend ... auch für unsere Lehrer, denn die young ladys beeindrucken uns ganz besonders mit ihren knappen hot pants.

Jetzt können wir endlich üben auf englisch zu flirten: „Whats your name?“, „Where do you come from?“, „Can you give me your phonenumber?“

Die Mädchen scheinen einem Orchester anzugehören und einige von Ihnen können sehr gut singen. Wir lauschen ihren abendlichen Proben auf dem Flur und sind begeistert. Wir wollen Ihnen auch etwas bieten und unsere Choreographie aufführen. Aber wir üben zuerst noch ein bisschen.

Perhaps tomorrow!


Mittwoch, 11. November 2009

Proben!

Heute ist ein besonders anstrengender Tag! Direkt nach den Proben in der Schule fahren wir weiter zum Stadion von Manchester United. Wir sind gespannt was uns dort erwartet und werden von einem sehr netten älteren Mann begrüßt der mit uns eine „Stadion-Tour“ macht.

Das Stadion ist unglaublich groß und den Rasen, also das Spielfeld, darf man auf gar keinen Fall betreten, noch nicht einmal berühren. Der Rasen wird Tag und Nacht mit Scheinwerfern bestrahlt und gepflegt, damit er gut wächst.

Wir sehen aber nicht nur das Spielfeld, die Tribünen und Fankurven, sondern auch die Kabine der Spieler und ihre Party-Lounge.


Nachdem wir dann auch noch über den „Spieler-Tunnel“ ins Stadion einlaufen dürfen, sind alle impressed und beschallen das Stadion mit Fangesängen. Bestimmt hat niemals zuvor jemand das Lied „Die For-tu-na ist mein Verein – wir lieben unser Düsseldorf am Rhein“ im Stadion von Manchester United zum Besten gegeben. Der Tour-guide freut sich sehr und ist ganz gerührt, weil wir alle so begeistert sind.


Zum Abschluss stürmen wir den riesengroßen Fanshop und einige von uns kaufen sich Shirts und Caps.

Puh! Jetzt sind wir aber wirklich platt. Mit dem Linienbus geht es zurück in die City und dann zu Fuß weiter zum Youth Hostal. Jetzt wird erst mal relaxed ... unser Muskelkater muss schließlich auch gepflegt werden.

Nach dem Abendessen gehen die ersten ins Bett. Andere treffen sich mit den Lehrern in der „Chill-out-Lounge“. Alle sind müde und ein bisschen albern, deshalb wird ganz besonders viel und laut gelacht. „We are the Comenius-family: The almighty five“. Lachen ist gesund und macht wieder wach. Das ist auch gut so, denn die norwegischen Ladys sind auch wieder da.... Good Night!

Einige haben übrigens Albträume von Lehrern der Franz-Marc-Schule....


Donnerstag, 12. November 2009

Heute wird es ein langes Training geben. Wir bleiben bis um 15.00 Uhr in der Schule. Morgen soll es ja schon zwei Aufführungen geben, und Miss Jipson und Frau Hanke wollen vorher noch viel mit uns üben. In unserem Tanzstück wird es verschiedene Teile geben, einige Teile kennen wir schon aus Düsseldorf, aber vieles ist auch neu. Bei der Vorstellung werden auch einige von uns auf dem Balkon über dem Theater auftreten, heute werden wir dort zum ersten mal proben. Wir kennen schon die „Marktplatzszene“, jeder von uns sucht sich selbst vier Positionen im Raum und bewegt sich dann zwischen diesen Positionen. Die Aufgabe ist, kurz an den Positionen zu bleiben und sich dann dazwischen so zu bewegen, als ob wir etwas oder jemanden suchen. Jeder von uns erfindet eigene Bewegungen, wir gehen und kriechen und tanzen suchend im ganzen Raum, schauen herum. Neu ist, dass wir dazu rufen: Wo bist du? Where are you? Ich kann dich nicht finden? I cant find you? Ich bin hier. I am here. Es ist fast dunkel im Raum, man kann etwas Vogelgezwitscher hören, Regengeräusche, eine Glocke und etwas unheimliche Musik. Jeder von uns hat einen Partner, und am Ende von diesem Teil finden wir ihn im Licht und schauen ihn ganz intensiv an. Tilmann hat eine besondere Rolle: Er bewegt sich die ganze Zeit zwischen uns gehend herum und bleibt nicht stehen. Bei der Aufführung wird das alles zusammen sehr interessant und beeindruckend aussehen!

Im nächsten Teil werden wir mit unserem Partner arbeiten, einer von uns spielt eine Puppe und kann sich selbst nur bewegen wenn der andere an ihm zieht (pull) oder ihn drückt (push).

Wir haben in den letzten Wochen auch eine kurze Choreographie eingeübt. Dabei machen wir alle die gleichen Bewegungen. Unser Körper bewegt sich dabei hinter einem einzelnen Körperteil her, z.B. strecken wir einen Arm ganz weit zur Seite und lassen dann unseren ganzen Körper hinterherdrehen. Die englischen Schüler haben das erst gestern neu kennen gelernt, sie werden es aber auch gut hinkriegen!

Und in Gruppen zu viert haben wir selbst eine Fortsetzung dieser Choreographie erfunden, wir vier machen die gleichen Bewegungen, die wir uns selbst ausgedacht haben.

Einige von uns filmen heute im Schulgebäude und auf dem Schulhof. In dem Film suchen die Schüler verschiedene Sachen, z. B. Einen Ball, ein Armband, Liebe, einen Freund... Er wird in der Show gezeigt werden.

Die Probenarbeit ist für uns alle extrem anstrengend. Alles wird uns auf deutsch und auf englisch erklärt. Wir müssen viel zuhören, mitdenken, uns tänzerisch bewegen und uns sehr lange und sehr stark konzentrieren. Das ist wirklich hart und eine große Leistung.

Wir sind alle sehr ehrgeizig und wollen ganz besonders gut sein. So arbeiten wir trotz Muskelkater und ein wenig Heimweh fleißig weiter.

Dafür bekommen wir aber auch viel Lob von den Lehrern. Sie sagen, dass wir wirklich professionell arbeiten. Wir können stolz auf uns sein!!!

Nach dem langen Probentag geht es spannend weiter...

Fast wäre unser Abendprogramm ins Wasser gefallen! Es regnet in Strömen.

Nach dem Abendessen ist es zum Glück besser.... Einige von uns gehen ins Bett, das Training schlaucht uns echt total.

Aber die meisten machen sich um 19:30 nochmal auf den Weg. Das „Christmasenlightning“ lockt uns zur Townhall.

 Dort soll die Weihnachtsbeleuchtung feierlich eröffnet werden.

Wir kommen pünktlich um 20h zum „Fireworks“.

 

Unsere Erwartungen werden weit übertroffen!

Es sind unglaublich viele Menschen am Rathaus. Alle sind in bester Stimmung und das Feuerwerk lässt uns staunen. Die Raketen fliegen um den Rathaus-Turm. Alles kracht, blitzt und blinkt! Wir sind hin und weg. Die Weihnachtsbeleuchtung ist viel bunter als bei uns. Vor dem Rathaus steht ein riesiger „Father Christmas“, er leuchtet knallrot.

 

Nach diesem krachenden Tagesausklang können alle besonders gut schlafen.

  

Freitag, 13. November 2009

 

Oh je, wir haben nicht besonders gut geschlafen. Wir sind sooooooooooo aufgeregt!! Heute ist unser großer Tag.

 

In der Schule müssen wir noch einiges proben und organisieren. Die Zeit ist wirklich sehr sehr

knapp und alle sind ganz schön nervös. Wir geben uns aber die größte Mühe um das bestmögliche Ergebnis zu präsentieren. Noch kurz vor dem ersten Auftritt gibt es neue Regieanweisungen und Veränderungen. Sehr spannend.

Die erste Performance ist eigentlich unsere Generalprobe! Wir haben blaue und graue Kostüme. Die Boys tragen Jogginghosen und Shirts, die Girls tragen ganz enge tights und dazu sehr kurze blaue Kleider.

Nachdem wir bereits bei der ersten Performance viel Applaus bekommen haben, muss es bei der zweiten noch besser werden. Wir sind wirklich ehrgeizig.

Die Spannung steigt und die letzten Minuten werden für das Styling verwendet. Glätteisen und Haargel kommen zum Einsatz. Die Mädchen bekommen tolle Frisuren.

 
        

Jetzt kanns los gehen!

Die Performance wird ein voller Erfolg! Frau Hanke ist so gerührt, dass ihr die Tränen kommen und wir sind alle unglaublich proud!

Zum Glück hat Herr Blindt alles gefilmt, so dass Ihr zu Hause in Deutschland auch einen Eindruck bekommen könnt.

 

Nachdem wir mit Orangensaft angestoßen und Buttercremetorte gegessen haben, geht es zurück ins Hostel. Alle sind ganz aufgedreht. Aber die Lehrer müssen erstmal eine Pause machen......

Aber der Tag ist noch nicht vorbei.

Um 19h gehen wir essen. Im „White Lion“ essen wir uns so richtig satt.

 

Und dann bekommen wir auch noch Besuch im Hostel. Miss Jibson, Miss Powsey, Mrs. Hollingworth, Mr. Hollinson und Mr. Southerington kommen uns besuchen und wir stoßen nochmal auf unseren Erfolg an.

Nach diesem Tag schlafen wir alle tief und fest und freuen uns sehr auf das Wochenende. Endlich mal etwas länger schlafen, chillen und relaxen.

Samstag, 14. Novembeer 2009

Oje, die Anstrengungen und die Aufregung der letzten Tage stecken uns noch ganz schön in den Knochen. Am liebsten würden wir den gaaaanzen Tag schlafen. Aber auch heute haben wir viel vor und sitzen um 8:30 beim Frühstück. Nicht nur wir, sondern auch die Lehrer sind ganz schön platt. Herr Wolfers schläft fast über seinem Kaffee ein…

Aber im Museum of Science sind wir alle wieder hellwach! Hier gibt es so viel zu entdecken. Und das Beste:  Man kann Experimente machen und selbst ganz viel ausprobieren.

 
 

Das macht Spaß! In der Flugzeughalle sehen wir viele alte Flugzeuge und einige von uns trauen sich sogar in den Flugsimulator.

 

Zum Lunch soll es „Fish and Chips“ geben. Im strömenden Regen laufen wir los und dann… ist die Bude dicht! Shit happens. Aber wir finden eine gute Alternative und essen bei einem spanischen Griechen englisches Mittagessen. Das ist echt multikulti hier.

Nach dem Lunch geht’s erstmal zurück ins Hostel. Have a break…. !

Nach der Pause starten wir wieder durch, quer durch die City. Im Shopping-Center wollen wir unsere letzten Pounds ausgeben. Wie gut, dass wir uns hier jetzt schon richtig gut auskennen! Auf los geht’s los!

Bepackt mit Tüten und bester Laune sind wir pünktlich um 19h wieder im Hostel: Dinnertime!

 

Sonntag, 15. November 2009

Auch heute können wir wieder etwas länger schlafen, that`s great!

Nach dem Frühstück machen wir uns auf Richtung Aquatics-Center! Alle freuen sich aufs Schwimmen. Sportlich wie wir sind, sind wir natürlich wieder zu Fuß unterwegs.

Und dann, nach einem 45minütigen Fußmarsch, die Enttäuschung: Kinderschwimmen! Wir können nicht ins Schwimmbad.

Die Laune ist auf dem Nullpunkt! Kurzerhand marschieren wir zum Bahnhof und fahren mit Frau Ecker, Herrn Wolfers und Herrn Blindt in die nächste Stadt. So lernen wir auch noch die englischen Bahnhöfe und  Züge kennen.

Im Schwimmbad in Stockporthaben wir viel Spaß auf den Riesenrutschen und können gar nicht genug bekommen. Als wir nach diesem Trip wieder im Hostel eintreffen, sind wir regelrecht ausgehungert und stürzen uns auf unsere Sandwiches.

Die Mittagspause ist nur kurz, denn es steht (im wahrsten Sinne des Wortes) ein weiteres Highlight an: Das Big Wheel!

Also geht es wieder in die City und als wir erwartungsvoll unter dem Riesenrad stehen und hinauf schauen, sind wir uns alle einige: Wow! Das ist ganz schön hoch!!! Es geht ab in die Luft und wir bewundern Manchester von oben. Das sieht wirklich toll aus!

 

Zurück im Hostel entscheiden  wir uns für einen gemeinsamen Abend in der Lounge und gegen den Kinobesuch. Wir finden es alle schön zusammen zu sitzen, zu quatschen und zusammen zu lachen. Jeder darf berichten, was ihm bisher am besten gefallen hat und alle haben viel zu sagen:

-        Irgendwann hab ich das wie´n Star gemacht, Superstar

-        Ich hab den Herr Wolfers beim Schwimmen platt gemacht

-        So was hab ich noch nie gesehen, highlight!

-        Auf jeden Fall hatt´ ich dann so Locken am Dienstag...

-        Alle gut, alle schön, alle power!

-        Ich werde diese Zeit vermissen!

-        Ich finde, dass wir ein ganz super Team sind und wir sollten uns nie trennen!

-        Ich hoffe, dass wir bald noch einmal fliegen können.

 

In der Hostel-Bar stoßen wir auf unsere gemeinsame Zeit an und lassen den Abend entspannt ausklingen.

 

 

Montag, 16. November 2009

Wir sind gespannt auf diesen Tag, denn es wird ein ganz besonderer. Gemeinsam mit den englischen Schülerinnen und Schülern und allen Lehrern machen wir einen großen Ausflug.

Mit Bussen fahren wir durch die Yorkshire Dales und sehen noch eine ganz andere Seite von England. Ganz viele grüne Wiesen, Schafe und Steinmauern. Das gefällt uns! Die zwei Stunden im Bus vergehen wie im Flug.

Nach einem leckeren Mittagessen geht es weiter zum Ingleton Waterfall trail.Hier machen wir eine große Wanderung.

 

 
 

Es geht an einem Fluss entlang, durch den Wald, über Brücken und durch eine Menge Matsch. Ehrgeizig und voller Energie marschieren wir auf unser Ziel zu: der große Wasserfall!! Alle sind begeistert und stolz als wir endlich dort ankommen.

 

Nach zwei Stunden Wanderung erreichen wir den Parkplatz und im Bus dauert es kaum zehn Minuten bis alle schlafen. Erst kurz vor Manchester wachen die meisten wieder auf. We are hungry!!! No Problem, denn wir sind ja gleich am Ziel. Wir befreien unsere Schuhe von Matsch und Schlamm und stürmen mit über 30 Personen die Pizzeria!

Alle sitzen an einem langen Tisch und vielen ist ein bisschen feierlich zumute. Vielleicht auch weil wir alle wissen, dass der Countdown läuft bzw. der Abschied naht.

        

Nach dem Essen ist es dann soweit: Tränenreich und mit vielen Umarmungen, aber auch mit fröhlichem Gelächter verabschieden wir uns von unseren neuen Freunden: Goodbye! See you soon!

Zurück im Hostel sitzen wir noch kurz zusammen, aber dann müssen ja auch die letzten Koffer noch gepackt werden…. Puh, echt viel los!

 

Dienstag, 17. November 2009

Time to say goodbye!

Nach dem Frühstück geht es los zum Flughafen. Hier ist es wieder ganz schön spannend: Check In, Sicherheitskontrolle und dann warten warten warten.

Unsere Geduld wird ganz schön auf die Probe gestellt, denn wir haben fast zwei Stunden Verspätung. Dann geht es endlich wieder ab die Luft. Wir sind ja jetzt alle schon echte Vielflieger und so läuft der Flug recht entspannt.

 

             

Am Düsseldorfer Flughafen warten soooo viele Menschen auf uns und nehmen uns in die Arme. Welcome home! Es ist ein gutes Gefühl nach Hause zu kommen.

Und plötzlich sind wir alle schrecklich müde.

Aber eins steht fest: An die Zeit in Manchester werden wir alle noch lange, begeistert und stolz zurückdenken!